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Das Team der Bio-Imkerei Obendorfer hat am 6. Februar 2026 beim Roten Kreuz Zistersdorf an einem 8-stündigen Erste-Hilfe-Kurs teilgenommen. Ziel war es, das eigene Wissen aufzufrischen und mehr Sicherheit für den Ernstfall zu gewinnen – im Betrieb, im Alltag und in unerwarteten Notfallsituationen. Laut Rotem Kreuz sind diese Kurse besonders praxisnah aufgebaut und vermitteln jene Maßnahmen, die bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes entscheidend sind.
Darüber hinaus erhielten wir einen Überblick über häufige medizinische Notfälle und typische Verletzungen. Besprochen und geübt wurden unter anderem Erste Hilfe bei Herzinfarkt, Schlaganfall und Unter- oder Überzuckerung sowie die Versorgung von Wunden, Verbrennungen, Nasenbluten und Knochen- bzw. Gelenksverletzungen. Der Kurs hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig es ist, in einer Notsituation ruhig zu bleiben, rasch zu handeln und mit einfachen Maßnahmen wirksam helfen zu können.
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Über die Wintermonate hat Imkermeister Obendorfer einen neuen Vortrag über Gudio Sklenars Lebenswerk zusammengestellt. Er hat dazu viele Details aus der Geschichte der berühmten Sklenarbiene, sowie bisher völlig unbekannte Fotos ausgegraben. Die Recherchen haben sich definitiv ausgezahlt! Am 21. Februrar 2026 erwartet die Besucher der Premiere in Seebarn eine spannende Präsentation mit Einblicken in das Leben und Wirken eines der größten Bienenzüchters der Geschichte.
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Die alljährliche Vorsorgeuntersuchung unserer Bienenvölker auf Amerikanische Faulbrut (anzeigepflichtige Bienenseuche) ist ein zentraler Baustein für eine gesunde Imkerei. Diese hochansteckende, bakterielle Brutkrankheit kann sich sonst unbemerkt ausbreiten und ganze Bestände gefährden, wenn sie nicht frühzeitig erkannt wird. Regelmäßige Untersuchungen ermöglichen es uns aber, Infektionen bereits im Anfangsstadium festzustellen und gezielt Maßnahmen zu ergreifen, bevor größere Schäden entstehen.
Wir sammeln dazu eine Gemüllprobe (nur Wachsbrösel, ohne tote Bienen) vom Boden in jedem Volk ein, machen daraus eine Sammelprobe pro Stand und senden diese an ein spezialisiertes Labor. Dort werden Kulturen angesetzt und die Proben analysiert. Im besten Fall - wie bisher jedes Jahr - erhalten wir einige Wochen später einen negativen Befund (Anm.: Das ist in diesem Fall für uns positiv, weil die Seuche nicht nachweisbar war).
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Jedes Jahr aufs neue, meistens Ende Jänner, blicken ImkerInnen zunehmend sehnsüchtig dem "Erwachen" der Bienen im Frühling entgegen. Und häufig mischt sich zur Vorfreude auch ein mulmiges Gefühl. Denn selbst die besten ImkerInnen mussten in ihrer Vergangenheit auch schon einmal größere Völkerverluste beklagen. Ein alter Spruch besagt, dass der Fehler bei Bienen meistens hinter dem Bienenstock steht. In den meisten Fällen trifft das wohl auch bei Überwinterungsausfällen zu. So könnte man meinen, dass man bei sorgfältiger und verantwortungsbewusster Arbeit im Herbst doch gelassen dem Frühjahr entgegenblicken könnte. Nun, im Grunde trifft das sicher zu, aber fairer Weise muss gesagt werden, dass nicht alle Risiken, die zum Ausfall eines Bienenvolkes führen können, von uns Menschen eliminiert werden können. Von Sturmschäden über Spechtlöcher im Bienenstock gibt es eine Menge möglicher böser Überraschungen am Bienenstand. So bleibt eben auch nach vielen Jahren Erfahrung und dem Vertrauen in seine eigenen Fähigkeiten immer ein gewisses Maß an Sorge. Und deshalb fahren wir alljährlich auch im Winter unsere Kontrollrunden und schauen ob alles in Ordnung ist. Heuer haben wir - neugierig wie wir sind - auch mit einer IR-Wärmebildkamera einen Blick ins Innere der Bienenstöcke geworfen. Auch wenn wir die Bienen auf diese Weise nicht direkt gesehen haben, wissen wir dennoch: "Sie sind da und leben!" ♥


